Autor: Annette Bossert

Broschüre des Behindertenbeirats ist auch ein Arbeitsauftrag

Ist Braunschweig eine Stadt, in der man als Rollstuhlfahrerin oder Rollstuhlfahrer gut unterwegs sein kann oder gibt es doch die ein oder andere unüberwindliche Hürde? Damit Betroffene wissen, wie man barrierefrei durch Braunschweig kommt, hat der Behindertenbeirat Braunschweig e.V eine Broschüre herausgegeben. Dort sind viele Einrichtungen, Hotels und Cafés gelistet, in denen eine Rampe für einen barrierefreien Zutritt existiert. Durch Piktogramme ist auch gekennzeichnet, wo etwa der Zugang eingeschränkt ist oder auch, wo Aufzüge vorhanden sind. Die Broschüre kann gleichsam als Arbeitsauftrag verstanden werden, wo Nachbesserungen dringend erforderlich sind. 

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Digitalisierung an Braunschweigs Schulen stockt

Sind Braunschweigs Schulen digital ausreichend vernetzt? Wie sieht es im Schulalltag wirklich aus? Durch den Digitalpakt Schule haben Bund und Länder 2019 beschlossen, die Schulen besser auszustatten. Durch die Coronapandemie wurden vom Bund 1,5 Milliarden Euro bereitgestellt. Aber wie kommen das Geld und die technischen Geräte an die Braunschweiger Schulen?  

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Sonderpädagogische Förderung ist unerlässlich

Inklusion an Braunschweigs Schulen, wie wird sie umgesetzt? Inklusion bedeutet: Niemand wird ausgrenzt, jeder gehört dazu. Doch ist dies wirklich mit den jetzigen personellen und räumlichen Ressourcen in allen Braunschweiger Schulen zu leisten? Nicht jeder ist gleich, und daher ist es wichtig, eine vielfältige Schullandschaft zu haben. Ich plädiere daher für den Erhalt aller Förderschulen Lernen. Es ist nicht zu akzeptieren, dass der Elternwille zum Erhalt der Förderschule Lernen im Stadtrat mehrheitlich von SPD, Bibs und Grünen mit der Stimme des Oberbürgermeisters abgelehnt wurde. Es drängt sich der Verdacht auf, dass bei diesem Nein Einsparungen im Schulwesen höher angesiedelt werden als das Wohl der Förderkinder. Übrigens: Die CDU war für den Erhalt. 

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Corona-Regeln in Pflegeheimen kosten Gesundheit Älterer

Was wünschen sich Braunschweiger Seniorinnen und Senioren, die in einem Braunschweiger Pflegeheim ihre letzte Lebensetappe verbringen? Was würden Sie sich wünschen, liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie in einem Wohnheim leben würden? Wahrscheinlich gute Pflege, Beschäftigungs- und Spielangebote, Nähe und Kontakt zu Ihren Angehörigen und vielleicht auch mal einen Spaziergang in ein schönes Café ums Eck. Einige mögen jetzt denken, ach wie bescheiden, das ist doch eine Selbstverständlichkeit.  

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Endlich kommt die zentrale Anlaufstelle für Prostituierte

Der Rat der Stadt Braunschweig hat am 5. Oktober des vergangenen Jahres beschlossen, dass Braunschweig eine zentrale Anlaufstelle für Prostituierte in der Nähe der Bruchstraße erhalten soll. Dort sollen die Frauen die Möglichkeiten der Beratung, Gesundheitsuntersuchungen und auch Ausstiegshilfen erhalten. Dies ist sehr wichtig, da sich dieses Gewerbe doch deutlich von anderen Arbeitsstellen unterscheidet.  

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