Kultur & Wissenschaft

Als Stadt der Wissenschaft 2007 und Bewerber zur Kulturhauptstadt Europas 2010 hat Braunschweig gezeigt, welches Potenzial es besitzt. In unserer Stadt sind mehr als 15.000 Menschen in Firmen und Forschungseinrichtungen des Hochtechnologie-Sektors beschäftigt. Unsere Region zählt zu den forschungsintensivsten Regionen Europas. Das soll so bleiben. Unser Ziel ist es, die Bedingungen für Kultur und Wissenschaft in unserer Stadt weiter zu stärken. Dazu zählt auch die  kommunale Kulturförderung.

Investitionen in die Kultur erforderlich

Im Bereich Kultur muss sich die Stadtverwaltung dringend bewegen. Die Städtische Musikschule hinkt seit Jahren hinter ihren Möglichkeiten her. Die Verteilung auf drei, allesamt ungeeignete und stark sanierungsbedürftige Standorte (Augusttorwall 5, Magnitorwall 16 und Grundschule Rühme) ist längst nicht mehr tragbar. Ihre Aufgabe kann die Musikschule so nur mit zu viel Anstrengung erledigen. Ein Neubau ist dringend erforderlich. Ein geeignetes, zentrales Grundstück wäre der Große Hof, die ehemalige Markthalle. 

Digitalprojekt GAIA-X: Modellstadt Braunschweig

Braunschweig ist aktuell bei der Digitalisierung mäßig aufgestellt. Die Smart City kommt nicht richtig in Schwung. Damit ist Braunschweig allerdings nicht alleine, wie das Ranking von Bitkom Research belegt. Deutschlandweit wollen die meisten Städte digitaler werden, aber wenige haben wie zum Beispiel Osnabrück, Darmstadt oder Heidelberg mehr als ein Konzeptpapier erstellt und ausgedruckt. Zu behaupten, man sei Smart City, klingt zwar zunächst innovativ, bedeutet aber nicht automatisch, dass sich für Bürgerinnen und Bürger Erleichterungen einstellen. Dazu muss eine Kommune handeln und nicht nur Willensbekundungen abgeben.  

Corona-Folgen: Vergesst die Studentinnen und Studenten nicht

Die Corona-Krise hat viele hart getroffen, auch die Studentinnen und Studenten. Dabei geht es nicht nur um Verluste von Nebenjobs und darauf häufig folgende finanzielle Engpässe, sondern vor allem um die mittlerweile schon über ein Jahr lang andauernde vollständige Online-Lehre. Natürlich wurde das mit größtem Bemühen meist gut umgesetzt, aber wie auch bei der Schulbildung kommt Online-Lehre eben bei weitem nicht an die Präsenz-Lehre heran. Dazu kommen die Hindernisse, sich mit Kommilitonen auszutauschen. Insbesondere für junge Studentinnen und Studenten, die ihr Studium erst während der Corona-Krise beginnen konnten, sind dies schwierige Bedingungen. Die Folgen sind noch gar nicht abzusehen. 

Danke für 1000 Mal „Gefällt mir“

Am 27. Januar haben wir unseren ersten Blogbeitrag auf www.starkes-braunschweig.de veröffentlicht. Zeitgleich sind wir damit auch bei Facebook und bei Instagram an den Start gegangen. Heute, keine vier Monate später, freuen wir uns über das 1000. „Gefällt mir“ bei Facebook. Diese große Resonanz auf unseren Blog freut uns, sie ist auch ein großer Ansporn. Wir sind stolz darauf, dass euch unsere Beiträge gefallen. Und wir sind stolz darauf, dass wir schon einige Denkanstöße für Diskussionen in der Öffentlichkeit und auch in den Ratsgremien geben konnten. 

Menschen begegnen, Räume öffnen, Neues schaffen!

Wie gut tut es, auf dem Wochenmarkt mit anderen Menschen einzukaufen, irgendwo ein Musikinstrument zu hören und die Zeit für Spaziergänge zu nutzen. Wochen- und Supermärkte und unsere Parks in Braunschweig sind jetzt für Jung und Alt Begegnungsstätten. Weil Menschen sich einsam fühlen, sich nach Beschäftigung, Bewegung und Abwechslung sehnen. So geht es nicht nur unseren Senioren, Menschen im Homeoffice, in Kurzarbeit oder Erwerbssuchenden, sondern vor allem unseren Kindern und Jugendlichen. Sie haben besonders viel nachzuholen und brauchen nach diesem Jahr unsere besondere Aufmerksamkeit.  

Auf ein unbeschwertes „Brunswiek Helau“ im Jahr nach Corona

Wer jemals auf einem Karnevalswagen mitgefahren ist, auf dem Altstadtmarkt Bollchen in die Menge geworfen hat und bei Norddeutschlands größtem Umzug in zehntausende freudige Gesichter geblickt hat, weiß, was ich in dieser Session vermisst habe. In Spitzenzeiten bringt unser Schoduvel mehr als 200.000 Menschen auf die Beine. Gerade am Ende eines oftmals dunklen Winters ist er für viele der erste Lichtblick.