Kultur & Wissenschaft

Als Stadt der Wissenschaft 2007 und Bewerber zur Kulturhauptstadt Europas 2010 hat Braunschweig gezeigt, welches Potenzial es besitzt. In unserer Stadt sind mehr als 15.000 Menschen in Firmen und Forschungseinrichtungen des Hochtechnologie-Sektors beschäftigt. Unsere Region zählt zu den forschungsintensivsten Regionen Europas. Das soll so bleiben. Unser Ziel ist es, die Bedingungen für Kultur und Wissenschaft in unserer Stadt weiter zu stärken. Dazu zählt auch die  kommunale Kulturförderung.

BZ-Ombudsrat weist Kommentar als unangemessen zurück

Die Ratssitzung im Dezember des vergangenen Jahres war dominiert von der Frage, ob Finanzdezernent Geiger wiedergewählt werden oder nicht doch besser eine Neubesetzung durch eine Öffentliche Ausschreibung angestrebt werden sollte. Mit einem einstimmigen Votum der CDU-Fraktion im Rücken hatte ich seinerzeit als Fraktionsvorsitzender eine Pressemitteilung dazu verschickt, in der ich unsere Ablehnung der Wiederwahl inhaltlich begründete. Die Redakteurin Cornelia Steiner berichtete für die Braunschweiger Zeitung ausführlich zu diesem Thema. Bestandteil dieser Berichterstattung war ein unangemessener, unkorrekter und vor allem ungerechter Kommentar, der viele Gemüter erhitzte. Klaus Wendroth, mein Vorgänger als Vorsitzender der CDU-Fraktion, beschwerte sich daraufhin beim Ombudsrat der Braunschweiger Zeitung über zahlreiche darin verwendete Formulierungen.  

Sag, SPD Braunschweig, wie hältst Du es mit Gerhard Schröder?

Deutschlandweit sprechen sich immer mehr Kreisverbände der SPD für einen Parteiausschluss von Gerhard Schröder aus. Und da darf die Frage gestattet sein, wie sich die hiesige SPD zu diesem Verfahren positioniert. Unterstützen die Braunschweiger Genossen den Putin-Freund, oder wollen sie nun endlich das Russland-Netzwerk innerhalb ihrer Partei zerschlagen? Denn der ehemalige Bundeskanzler und heutige Gas-Lobbyist Gerhard Schröder mit engen Verbindungen zu Wladimir Putin schadet dem Ansehen Deutschlands. Noch während seiner Amtszeit bezeichnete Schröder den Herrscher im Kreml als „lupenreinen Demokraten“. Eine Aussage, die bereits 2004 bei ihrer Veröffentlichung für berechtigte Kritik sorgte und mit dem Wissen von heute auf jeden friedliebenden Menschen wie Hohn wirkt – auf eine Distanzierung wartet man bei Schröder bislang vergebens. 

Neues Bundesprojekt: Müllentsorgung per Drohne

Wer kennt es nicht: ALBA rückt an, um den Biomüll oder die Wertstoffe abzuholen. Doch man hat vergessen die Tonnen an die Straße zu stellen. Deshalb bleiben sie bis zur nächsten regulären Leerung stehen. Oder man muss eine kostenpflichtige Extraleerung anfordern, um seinen Müll doch noch loszuwerden. Dies könnte bald der Vergangenheit angehören. Denn durch ein neues Forschungsprojekt des Bundesamtes für Abfallentsorgung und Ressourcenschonung (BAR) wird die Leerung der Tonnen in einigen Braunschweiger Stadtteilen zukünftig per Drohne erfolgen.

Durchstarten mit neuen Ideen und neuen Autoren!

In den vergangenen Wochen ist es etwas ruhiger geworden um unseren Blog Starkes Braunschweig, denn alle Autoren brauchten nach anstrengenden und herausfordernden Monaten mal eine Pause. Unsere kleine Auszeit haben wir aber genutzt und uns nicht nur personell verstärkt, sondern auch neue Themen für unseren Blog gesammelt. Wir werden nun noch vor Weihnachten durchstarten, denn uns verpflichtet zum einen der große Erfolg unseres Blogs, und zum anderen gibt es auch unzählige Punkte, bei denen Braunschweig stärker werden kann und werden muss. 

Investitionen in die Kultur erforderlich

Im Bereich Kultur muss sich die Stadtverwaltung dringend bewegen. Die Städtische Musikschule hinkt seit Jahren hinter ihren Möglichkeiten her. Die Verteilung auf drei, allesamt ungeeignete und stark sanierungsbedürftige Standorte (Augusttorwall 5, Magnitorwall 16 und Grundschule Rühme) ist längst nicht mehr tragbar. Ihre Aufgabe kann die Musikschule so nur mit zu viel Anstrengung erledigen. Ein Neubau ist dringend erforderlich. Ein geeignetes, zentrales Grundstück wäre der Große Hof, die ehemalige Markthalle. 

Digitalprojekt GAIA-X: Modellstadt Braunschweig

Braunschweig ist aktuell bei der Digitalisierung mäßig aufgestellt. Die Smart City kommt nicht richtig in Schwung. Damit ist Braunschweig allerdings nicht alleine, wie das Ranking von Bitkom Research belegt. Deutschlandweit wollen die meisten Städte digitaler werden, aber wenige haben wie zum Beispiel Osnabrück, Darmstadt oder Heidelberg mehr als ein Konzeptpapier erstellt und ausgedruckt. Zu behaupten, man sei Smart City, klingt zwar zunächst innovativ, bedeutet aber nicht automatisch, dass sich für Bürgerinnen und Bürger Erleichterungen einstellen. Dazu muss eine Kommune handeln und nicht nur Willensbekundungen abgeben.  

Corona-Folgen: Vergesst die Studentinnen und Studenten nicht

Die Corona-Krise hat viele hart getroffen, auch die Studentinnen und Studenten. Dabei geht es nicht nur um Verluste von Nebenjobs und darauf häufig folgende finanzielle Engpässe, sondern vor allem um die mittlerweile schon über ein Jahr lang andauernde vollständige Online-Lehre. Natürlich wurde das mit größtem Bemühen meist gut umgesetzt, aber wie auch bei der Schulbildung kommt Online-Lehre eben bei weitem nicht an die Präsenz-Lehre heran. Dazu kommen die Hindernisse, sich mit Kommilitonen auszutauschen. Insbesondere für junge Studentinnen und Studenten, die ihr Studium erst während der Corona-Krise beginnen konnten, sind dies schwierige Bedingungen. Die Folgen sind noch gar nicht abzusehen.